KOMMUNALWAHL 2026: OB-KANDIDATIN Patricia STEINBERGER privat

VERKEHR und MOBILITÄT

Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis haben im städtischen Verkehr oberste Priorität.

Keine Gruppe darf gegen eine andere ausgespielt werden. Deshalb fordern wir ein ganzheitliches Verkehrskonzept, das Autofahrerinnen, Radfahrerinnen und Fußgängerinnen gleichermaßen berücksichtigt. Mehr Sicherheit und eine Entlastung des Verkehrs lassen sich nur gemeinsam und nicht gegeneinander erreichen. Der Zustand vieler Straßen ist dringend sanierungsbedürftig und muss zeitnah verbessert werden.

Ich unterstütze weiterhin neue Mobilitätsformen wie Carsharing sowie den Ausbau von Stationen für Leihräder und Leih-Lastenräder, um den Verzicht auf das Auto bei Kurzstrecken attraktiver zu machen. Die Nutzung und Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs hängen maßgeblich von einem bedarfsgerechten Angebot ab. Der ÖPNV muss konsequent an die Bedürfnisse der Landshuterinnen und Landshuter angepasst werden, um den Verkehr in der Stadt nachhaltig zu verbessern.

Mobilität ist ein Grundbedürfnis und Voraussetzung für soziale Teilhabe. Eine funktionierende Mobilitätsinfrastruktur bietet für jede Lebenssituation das passende Angebot. Eine einseitige Fokussierung auf einzelne Verkehrsmittel schadet diesem Anspruch.

Fußwege bilden das Rückgrat jeder Mobilität und sind insbesondere für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen unverzichtbar. Sie sollen barrierefrei, sicher und gut beleuchtet sein. Das Fahrrad ist ein äußerst vielseitiges Verkehrsmittel und benötigt ebenso vielfältige Infrastruktur: Freizeittrassen, schnelle Pendlerverbindungen und sichere Wege durch Wohnquartiere.

Für viele Menschen trägt das Auto weiterhin die Grundlast der Mobilität. Dafür braucht es eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Um den Sanierungsstau abzubauen, sollen auch innovative Lösungen wie digitale Zwillinge zum Einsatz kommen.

Ob Auto oder Fahrrad – Mobilität erfordert ausreichend sichere Stellplätze in Wohnortnähe, für Elektromobilität auch mit Ladeinfrastruktur. Neben dem Parken am Straßenrand wären Quartiers- und Nachbarschaftsparkanlagen eine gute Lösung.

 

Foto: Archiv DIESUNDDAS/hjl

 

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